CorporationActive
[ERZL] Erzliebhaber aus Leidenschaft
3 membersTax 15%Founded in 2014
Combat Record
Career-long numbers from eve-kill
No killboard data available for this pilot.
Activity
What the corporation flies, where it fights, latest kills and losses
Most Valuable
The priciest kills in the window
Matchups
Who they kill, who kills them, what they lose
Last 90d
Killed
Killed By
Hulls LostLosses broken down by hull class.
Battles
Engagements in the selected window, from our own killmail archive
Description
Guten Abend London,
Erlauben Sie mir zunächst, mich für die Unterbrechung zu entschuldigen. Wie viele von Ihnen schätze auch ich die Annehmlichkeiten des geregelten Alltags, die Sicherheit des liebgewordenen, täglich wiederkehrenden Einerleis. Ich genieße das ebenso sehr wie jeder andere Mensch.
Aber anlässlich eines Gedenktages, an dem bedeutende Ereignisse aus der Vergangenheit, für gewöhnlich der Tod einer Berühmtheit oder das Ende eines grässlich blutigen Krieges mit einem hübschen Feiertag begangen werden, dachte ich mir, dass wir diesen fünften November, ein Tag - dessen heute leider nichtmehr gedacht wird - erinnerungswürdig machen. Indem wir den Alltag vergessen und ein wenig plaudern.
Natürlich gibt es jene, die nicht wollen dass wir reden. Ich vermute, dass bereits jetzt Befehle in Telefone gebrüllt werden und schon bald Männer mit Waffen unterwegs sind. Auch wenn man den Schlagstock anstelle eines Gesprächs einsetzen kann werden Worte immer ihre Macht behalten. Worte lassen einen Sinn erschließen. Und für die, die bereit sind zuzuhören, formulieren sie die Wahrheit. Und die Wahrheit ist, dass in diesem Land etwas ganz fürchterlich im Argen liegt, nicht wahr?
Grausamkeit und Ungerechtigkeit, Intoleranz und Unterdrückung. Wo man einst die Freiheit besaß zu denken und zu reden wie man es für richtig hielt, hat man nun Zensoren und Überwachungssysteme, die einen zur Konformität zwingen und zur Unterwerfung führen. Wie konnte es dazu kommen? Wer hat Schuld? Nun, sicherlich hat manch einer mehr zu verantworten als andere, und der wird auch zu Rechenschaft gezogen. Doch um ehrlich zu sein: Wer einen Schuldigen sucht, der muss nur in den Spiegel sehen.
Ich weiß warum Ihr es getan habt, ich weiß, dass Ihr Angst hattet. Wer hätte das nicht? Krieg, Terror, Krankheit - Myriaden von Problemen haben sich dazu verschworen, eure Vernunft zu manipulieren und euch eures Verstandes zu berauben. Angst gewann die Oberhand. Und in eurer Panik habt Ihr euch an den heutigen Großkanzler gewendet, Adam Suttler. Er versprach euch Ordnung, er versprach euch Frieden. Als Gegenleistung verlangte er nur euer gehorsames Einverständnis.
Gestern Nacht wollte ich dem Schweigen ein Ende bereiten. Gestern Nacht habe ich das Old Bailey zerstört um dieses Land an das zu erinnern, was es vergessen hat. Vor über 400 Jahren wollte ein großer Bürger den fünften November für immer in unser Gedächtnis brennen. In der Hoffnung, die Welt daran zu erinnern, dass Anstand, Gerechtigkeit und Freiheit mehr als Worte sind. Es sind Perspektiven.
Wenn Ihr also nichts gesehen habt, wenn euch die Verbrechen dieser Regierung auch weiter unbekannt sind, dann schlage ich vor, dass Ihr den fünften November unbemerkt vergehen lasst. Aber wenn Ihr seht, was ich sehe, wenn Ihr spürt, was ich spüre und wenn Ihr strebt, wonach ich strebe: Dann fordere ich Euch auf an meiner Seite zu stehen, heute in einem Jahr vor dem Eingang des Parlaments. Und dann bescheren wir ihnen einen fünften November, der nie und nimmer vergessen wird!
V
Erlauben Sie mir zunächst, mich für die Unterbrechung zu entschuldigen. Wie viele von Ihnen schätze auch ich die Annehmlichkeiten des geregelten Alltags, die Sicherheit des liebgewordenen, täglich wiederkehrenden Einerleis. Ich genieße das ebenso sehr wie jeder andere Mensch.
Aber anlässlich eines Gedenktages, an dem bedeutende Ereignisse aus der Vergangenheit, für gewöhnlich der Tod einer Berühmtheit oder das Ende eines grässlich blutigen Krieges mit einem hübschen Feiertag begangen werden, dachte ich mir, dass wir diesen fünften November, ein Tag - dessen heute leider nichtmehr gedacht wird - erinnerungswürdig machen. Indem wir den Alltag vergessen und ein wenig plaudern.
Natürlich gibt es jene, die nicht wollen dass wir reden. Ich vermute, dass bereits jetzt Befehle in Telefone gebrüllt werden und schon bald Männer mit Waffen unterwegs sind. Auch wenn man den Schlagstock anstelle eines Gesprächs einsetzen kann werden Worte immer ihre Macht behalten. Worte lassen einen Sinn erschließen. Und für die, die bereit sind zuzuhören, formulieren sie die Wahrheit. Und die Wahrheit ist, dass in diesem Land etwas ganz fürchterlich im Argen liegt, nicht wahr?
Grausamkeit und Ungerechtigkeit, Intoleranz und Unterdrückung. Wo man einst die Freiheit besaß zu denken und zu reden wie man es für richtig hielt, hat man nun Zensoren und Überwachungssysteme, die einen zur Konformität zwingen und zur Unterwerfung führen. Wie konnte es dazu kommen? Wer hat Schuld? Nun, sicherlich hat manch einer mehr zu verantworten als andere, und der wird auch zu Rechenschaft gezogen. Doch um ehrlich zu sein: Wer einen Schuldigen sucht, der muss nur in den Spiegel sehen.
Ich weiß warum Ihr es getan habt, ich weiß, dass Ihr Angst hattet. Wer hätte das nicht? Krieg, Terror, Krankheit - Myriaden von Problemen haben sich dazu verschworen, eure Vernunft zu manipulieren und euch eures Verstandes zu berauben. Angst gewann die Oberhand. Und in eurer Panik habt Ihr euch an den heutigen Großkanzler gewendet, Adam Suttler. Er versprach euch Ordnung, er versprach euch Frieden. Als Gegenleistung verlangte er nur euer gehorsames Einverständnis.
Gestern Nacht wollte ich dem Schweigen ein Ende bereiten. Gestern Nacht habe ich das Old Bailey zerstört um dieses Land an das zu erinnern, was es vergessen hat. Vor über 400 Jahren wollte ein großer Bürger den fünften November für immer in unser Gedächtnis brennen. In der Hoffnung, die Welt daran zu erinnern, dass Anstand, Gerechtigkeit und Freiheit mehr als Worte sind. Es sind Perspektiven.
Wenn Ihr also nichts gesehen habt, wenn euch die Verbrechen dieser Regierung auch weiter unbekannt sind, dann schlage ich vor, dass Ihr den fünften November unbemerkt vergehen lasst. Aber wenn Ihr seht, was ich sehe, wenn Ihr spürt, was ich spüre und wenn Ihr strebt, wonach ich strebe: Dann fordere ich Euch auf an meiner Seite zu stehen, heute in einem Jahr vor dem Eingang des Parlaments. Und dann bescheren wir ihnen einen fünften November, der nie und nimmer vergessen wird!
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